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Mit dieser Checkliste findest du einen guten Coach

Tausende von Coaches bieten in Österreich und Deutschland ihre Dienste an. Und längst nicht alle arbeiten seriös. Woran erkennst Du, ob ein Coach professionell ist und ob Du ihm vertrauen kannst?

Mit diesen 16 Fragen findest du ganz schnell heraus, ob du es mit einem Profi zu tun hast. Und Du erfährst, was ein guter Coach kann:

Die Checkliste: Teste Deinen Coach!

1. Ist er oder sie wirklich Coach?

Achtung bei den Begriffen: Beratung, Training und Coaching meinen nicht das Gleiche – und sind auch keine geschützten Berufsbezeichnungen. Fast jeder kann sich so nennen. (Was genau der Unterschied ist, liest du in Kürze in einem weiteren Blog-Artikel).

Mein Tipp: Frage Deinen Coach einfach mal nach den Unterschieden! Das ist nicht nur eine gute Einstiegsfrage, sondern direkt ein kleiner Test: Ist er seriös, kann er Dir die Unterschiede innerhalb von 60 Sekunden erklären.

2. Kann der Coach alles?

Recherchiere am besten ein wenig, bevor du dich an einen Coach wendest: Welche Leistungen bietet er auf seiner Webseite an? Sei skeptisch, wenn ein Coach meint, alles zu können – vom Führungskraft-Coaching bis zur Paarberatung. Wenn jemand länger im Geschäft ist,kristallisieren sich immer Spezialgebiete heraus.

Kein Mensch kann alles und hat für alles die betreffende Ausbildung. Wirf im Vorfeld einen Blick auf seine Aus- und Weiterbildungen.

3. Gibt der Coach das Tempo vor?

Manche Coaches sagen schon am Telefon, wie viele Termine du für dein Anliegen brauchen wirst: „Ah das Problem haben viele. Das ist meist in drei Sitzungen erledigt.“ Das ist unseriös: Niemand kann genau wissen, wie Dein Tempo ist. Entscheidend ist vielmehr das Ziel, dem Du Dich schrittweise näherst. Häufig lassen sich Entscheidungen bereits in der ersten Einheit treffen.

Professioneller Zugang: Manchmal kristallisiert sich erst langsam heraus, dass mehrerer Teilziele Sinn machen. In so einem Fall sollte gemeinsam ein zeitlicher Rahmen abgesteckt werden.

4. Nennt der Coach Referenzen?

Du fragst den Coach nach Referenzen und er plaudert einfach drauf los? Dann sei vorsichtig: Kein seriöser Coach nennt seine Referenzen, ohne vorher dafür die Genehmigung eingeholt zu haben. Eventuell könnte er bei dir demnächst ebenso indiskret sein.

Ein seriöser Coach holt sich bei größeren Kunden das Einverständnis schriftlich und nennt die Referenzen meist bereits auf seiner Website.

5. Ist der Coach zu jung oder zu alt?

Qualität hängt nicht vom Alter ab. Ein Coach darf jung oder alt sein. Das Alter, Geschlecht oder der Kulturkreis sagen nichts über das Können eines Coaches aus.

6. Wie lange dauert eine Einheit?

In 45 oder 50 Minuten lässt sich meist bei einem Erstgespräch nicht wirklich in die Tiefe gehen. Online-Coaching mag oft etwas schneller gehen.

Wichtig für Dich: Bei einem Face-to-Face-Coaching sollten auch längere Einheiten möglich sein, zum Beispiel 75, 90 oder 120 Minuten.

7. Ist der Coach vorbereitet?

Das Flipchart ist noch voller Notizen, der Stift leer und es gibt keine Alternativen. Und jetzt?

Ein professioneller Coach sollte immer vorbereitet sein und genügend Arbeitsmaterialien haben.

8. Gibt es Zeitpuffer?

Ein guter Coach plant einen Zeitpuffer zwischen seinen Klienten ein. Warum ist das wichtig? Aus zwei Gründen.

Erstens: Ein Coach muss viel zuhören. Das kann anstrengend sein. Eine kurze Pause hilft ihm, den Kopf freizubekommen. Er kann den Raum lüften, Skizzen und Notizen ablegen und sich neu fokussieren. Im Idealfall sollte sein nächster Klient nichts von dem spüren, was zuvor stattgefunden hat.

Zweitens: Der Zeitpuffer sorgt für Privatsphäre. Es soll keine Wartezimmer-Atmosphäre wie bei einem Arzt entstehen, wo wir genau sehen, wer vor uns dran ist und nach uns kommt. Wo wir oft noch Sätze oder Wortfetzen mitbekommen, die uns nichts angehen.

Achte darauf, ob Dein Coach fokussiert ist und ob Dein Bedürfnis nach Privatsphäre erfüllt ist.

9. Stellt er Fragen?

Fragen sind das wichtigste Werkzeug eines Coaches. Mit ihnen hilft er Klienten, selbst die Lösungen für ihre Probleme zu finden. Ein guter Coach stellt nicht nur gewöhnliche Fragen. Manche wirken paradox oder auf den ersten Blick unpassend. Zum Beispiel: „Was könnten Sie tun, um sich noch unbeliebter beim Kollegen zu machen?“

Was der Sinn solcher Fragen ist? Sie setzen Gedankengänge frei, eröffnen neue Perspektiven – und führen so zu Lösungen.

10. Behält er das Ziel im Auge?

Wenn ein Coach ohne Ziel arbeitet und vom Hundertsten ins Tausendste kommt, ist Vorsicht angebracht. Driftet der Klient ab, holt ein guter Coach ihn zurück auf die Spur – ganz mühelos und unauffällig. Oder aber er fragt direkt, ob sich hier ein zweites Ziel aufgetan hat oder ob man beim ersten vereinbarten Ziel bleiben möchte.

Spüre nach: Arbeitet Dein Coach zielgerichtet?

11. Plaudert er?

Ein Coaching ist kein Kaffeekränzchen. Ein guter Coach verfällt niemals ins Plaudern. Er behält seine Angelegenheiten für sich – auch, wenn Du ihn konkret nach seinen eigenen Erfahrungen oder nach den Erfahrungen anderer fragst. Plaudereien dienen in der Regel nicht dem Coaching-Prozess. Im Gegenteil: Sie können Dich auf die falsche Fährte führen.

Ein guter Coach ist neutral und wertfrei, und seine persönlichen Lebenserfahrungen spielen für Deine Ziele keine Rolle. Und wenn doch mal ein Satz herausrutscht wie „Mir ist mal etwas Ähnliches passiert …“?, dann beobachte den Coach. Er wird es sofort bemerken und korrigieren. Tut er es nicht, ist er kein Profi.

Vorsicht: Noch dramatischer ist es, wenn er Dir zum Beispiel von seinem Bekannten oder ehemaligen Kollegen erzählt – und so die Privatsphäre anderer verletzt.

12. Präsentiert er Lösungen?

Hände weg, wenn er oder sie Dir die Lösung vorsagt! Ein Coach ist kein Arzt, der Dir Medikament oder Behandlungen verschreibt. Du solltest Dir schleunigst einen anderen suchen, wenn er Sätze sagt wie: „Ich an Ihrer Stelle würde kündigen – aber rasch.“

Nur Du kennst Deine persönliche Lösung für Dein Thema innerlich und gewinnst im Coaching die nötige Klarheit.

13. Hat er die Uhr im Blick?

Klar, dass der Coach nicht in Deiner Einheit telefoniert. Vielleicht hat er aber sein Handy (besser wäre eine Uhr) in Sichtweite, um die Zeit im Blick zu behalten. Das zählt zu seinen Aufgaben, um dem nächsten Klienten wieder die volle Aufmerksamkeit und Qualität garantieren zu können.

Allerdings unmerklich! Tippt er regelmäßig auf dem Handy herum, kann das stören. Ein guter Coach lässt dich nicht spüren, dass er auf die Zeit achtet.

14. Kennt er seine Grenzen?

Ein Coach sollte seine beruflichen Grenzen kennen. Stellt sich während des Coachings heraus, dass zum Beispiel ein medizinisches oder psychisches Problem vorliegen könnte, sollte er Dir raten, Dich an einen Arzt oder Psychologen zu wenden.

Ein guter Coach überschreitet niemals die Grenze seiner eigenen Kompetenzen!

15. Wie spricht er?

Ein guter Coach spricht langsam und deutlich und achtet auf die Art seiner Worte. Spricht er zum Beispiel nur von Problemen, kann das demotivierend wirken.

Achte auf die Wortwahl: Ein guter Coach verwendet Worte wie „Herausforderung“, „Chance zum Wachstum“ oder „Hindernis“.

16. Was sagt der Bauch?

Die Chemie zwischen Dir und Deinem Coach sollte stimmen! Das ist das Wichtigste. Vertraue also Deinem Bauchgefühl. Lass Dich nicht von einer aufgemotzten Website blenden.

Die Entscheidung liegt bei Dir! Wenn Dich irgendetwas stört, suche lieber nach einem anderen. Du wirst sehen, der richtige Coach wartet bereits auf Dich.

 

–> Dein Coach-Check: Der erste Schritt auf dem Weg zur Lösung!

Wenn Du alle 16 Punkte zufriedenstellend beantworten kannst, dann lehne Dich ruhigen Gewissens zurück und begib Dich vertrauensvoll in den Coaching-Prozess. Nach dem Check kannst Du mit einem guten Gefühl starten und im Coaching Klarheit finden!

–> Teste die Liste mit mir 😉

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